Wie kam es zum Hallali in Halle ?

 

Eine weitere stadtbezogene Aktion fand in Halle an der Saale statt.

 

Auf Einladung von hr.fleischers KIOSK am Reileck – einem Off-Space von Studenten der Burg Giebichenstein/Kunsthochschule aus Halle gelangt Kunst S:nack in den Osten.

 

“Auf vier Quadratmetern städtischem Freiraum betreibt hr.fleischer seine Schaubude!
An zentraler und exponierter Stelle, am Reileck in Halle (Saale) öffnet er sein Versorgungsfenster für dialogische Momente auf Augenhöhe. ”
http://www.herrfleischer.blogspot.de

 

 

Der einstige Zeitungskiosk wird heute als Schauraum /Ausstellungsraum hr.fleischer genutzt.
Seine Bedeutung als Kontaktpunkt und zwangloser Aufenthaltsort ist mit dort veranstalteten Kunstprojekten im öffentlichen Raum erhalten geblieben.

 

 

 

Partizipatorische Kunst umfasst Kunst, die den Adressaten mitdenkt, ihn am Schaffensprojekt beteiligt oder auch ein neues Publikum erschließen möchte.

 

Es gab aufgeschlossene Menschen, gute Gepräche, lange Gespräche, lustige Gespräche.
Mit anderen Worten: das wichtigste waren die Gespräche/ die Kommunikation.


Dabei galt es denselben Sachverhalt immer wieder neu auf unterhaltsame Weise zu vermitteln.
Dies geht natürlich nur, wenn man sich selber immer wieder neue Geschichten ausdenkt und neue Situationen schafft, um ins Gespräch zu kommen.


Eine Forsthoheit im Landesverwaltungsamt erfordert ein anderes Vorgehen als ein Naturschutzgebiet
auf der Rabeninsel.

 

Und noch mehr eine Jugendvollzugsanstalt. Wir hörten von den Freigängern der Jugendvollzugsanstalt
im offenen Vollzug und wollten eine Kamera auf Freigang schicken.


Wir durften leider nicht rein. Und erfuhren zudem von einer Beamtin, dass den Freigängern Kameras
bei der Rückkehr abgenommen werden und wie schnell man sich strafbar machen kann.